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Das Lasikverfahren


LASIK (Abkürzung für Laser-in-situ-Keratomileusis) ist inzwischen weltweit millionenfach die am häufigsten eingesetzte Operation zur Beseitigung von Fehlsichtigkeiten. Bei dieser wissenschaftlich anerkannten Operationsmethode zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten wird das Innere der Hornhaut mit einem Excimer-Laser derart modelliert, dass anschließend ein - in der Regel - brillenfreies Leben möglich wird.

Durch die LASIK-Methode können folgende Fehlsichtigkeiten behoben werden:

Zum derzeitigen Zeitpunkt ist eine lasergestützte Behandlung der Altersichtigkeit noch nicht möglich. Alternativen bieten aber die Multifokallinsen.





Nach einem ausführlichen Informationsgespräch mit dem Patienten werden eine Reihe von Voruntersuchungen durchgeführt, um alle wichtigen Daten für den geplanten Eingriff zu erhalten. Die LASIK-Operation selbst dauert nur wenige Minuten und wird wie folgt durchgeführt (mit animation lasik als gif, datei kommt von lange): Vor der Operation erhalten Sie auf Wunsch eine Beruhigungstablette. Das zu operierende Auge wird mit Tropfen betäubt, so dass während der Operation keine Schmerzen entstehen.









Hornhautpräparation: Nach dieser Betäubung des Auges wird ein dünnes Scheibchen der obersten Hornhautschicht mit einem speziellen Präzsionshobel abgelöst.




Freilegen des Hornhautinneren: Die obere Hornhautschicht (= Flap) wird wie ein Buchdeckel geöffnet und über ein Scharnier aufgeklappt.




Der Laser wird eingesetzt: Nun verdampft der Laser computergesteuert je nach Grad der Fehlsichtigkeit einige Hundertstel Millimeter Gewebe aus dem Inneren der Hornhaut.




Wundverschluß: Anschließend wird der Flap wieder zurückgelegt, zentriert und liegt wie ein körpereigenes Schutzpflaster über der Wunde. Ein Vernähen der glatten Schnittflächen ist nicht erforderlich, da es von selbst haftet.





Der Vorteil für den Patienten ist, dass die Laserbehandlung nicht an der Hornhautoberfläche abgetragen wird. Dadurch sind im Gegensatz zur PRK die auftretenden Schmerzen sehr viel geringer – in der Regel kommt es nur für einige Stunden zu leichten Irritationen mit vermehrtem Tränenfluß - , die Verbesserung der Sehkraft tritt schneller ein und Narbenbildungen sind extrem selten.





Ziel der LASIK-Operation


ist ein Leben ohne störende Brille oder Kontaktlinsen. Eine Computersimulation im Rahmen der Voruntersuchung und eine Berechnung der Behandlung erfolgt so, dass nach dem Eingriff in der Regel ein brillenfreies Leben resultiert.


Infoabende

Di, 13.04.2010 | 19:00 Uhr
Di, 27.04.2010 | 19:00 Uhr

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